kulinarisches Interview

Special
Doris	 Gotter
„Höre nie auf anzufangen!“
Doris Gotter
Hotel Greif
Waltherplatz
39100 Bozen
Südtirol - Italien

www.greif.it

Reservierung
Name:
Gotter
Vorname:
Doris
Geburtstag:
09.06.1953
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Bozen

Stationen

Direktorin Hotel Greif

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Einen Menschen der das Schöne und Gute erkennt und mit allen seinen Sinnen gefühlvoll darin zu zerschmelzen versteht.

  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Harald Wohlfahrt

  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit Frank Walter Steinmeier zu Jörg Müller nach Sylt.

  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Seeteufel – im Ofen mit Pesto Rosso und sizilianischem Gemüse und Loup de mer in der Salzkruste.

  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Immer gut drauf – ich liebe das Leben!

  6. Ihr Motto?
    „Höre nie auf anzufangen!“

  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Kaiserschmarrn mit Rosinen und Preiselbeeren, aber auch Spaghetti auf jegliche Art!

  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Leber

  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Milchhaut

  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Apostelbrocken

  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Franz Staffler

  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Hausgemachte Schlutzkrapfen

  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Gasthof Patscheider

  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    L’Ambasciata Quistello

  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Auberge d’Ill der Haeberlin Brüder und Paul Bocuse

  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Führungsqualität, ruhig, Organisation und Menschenkenntnis.

  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Im Sinne des Chefs handeln und der Linie des Chefs treu bleiben. Zusammenhalt zwischen Chef und Team schaffen.

  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Wenn zu wenig gesalzen ist...

  19. Ihr größter Fehler?
    Unpünktlichkeit – ich habe mich aber schon gebessert!

  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Die Kunst mehrere Sachen gleichzeitig machen zu können. Sie sind imstande eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen und Kombinationen in Einklang zu bringen.

  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Ich möchte möglichst viele Länder bereisen und fahre immer an verschiedene Orte – ja nach Laune!

  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Deutschland und Frankreich

  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Caipirinha

  24. Ihr Lieblingswein?
    Rotwein – Salento, Chianti, Lagrein

  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Im Urlaub – auf einer Piazza einer schönen Stadt – am liebsten eiskalt und Krug!

  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Ein Restaurant zu führen!

  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Kochen und reisen.

  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Die morawische Nacht von Peter Handke.

  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 100

  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Vom Winde verweht

  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Ehrlichkeit und dass sie mich so akzeptieren wie ich bin.

  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Zu den Wurzeln des Ursprungs zurück zu kommen. Früher hat man auch gut gegessen – Produkte vom Land und der Region bevorzugen!

  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Ich hatte 12 Personen eingeladen und das erste mal Ossobuco gekocht. Ich hatte das Fleisch nicht angeschnitten und ganz normal in den Ofen geschoben. Das Resultat können Sie sich vorstellen:das Fleisch war total vertrocknet...einmal habe ich auch vergessen die Paella mit Safran zu würzen...

  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit dem Künstler Olafur Eliasson